18.02.2010

EnergieSparService Essen hilft Menschen mit wenig Einkommen

Energiesparhelfer der NEUE ARBEIT loten Sparpotenziale aus

Christina Kuhnert, Sabine Gerl, Michael Stelzner, Markus Bielke von der NEUE ARBEIT mit den EnergiesparhelferInnen und Heike Ufermann vom JobCenter Essen

Michael Stelzner und Christina Kuhnert (NEUE ARBEIT), Rainer Hegmann (RWE Rheinland Westfalen Netz AG), Samuel Serifi (Allbau), Torsten Withake (JobCenter) und Peter Renzel (Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Soziales der Stadt Essen) Fotos: JobCenter Essen

„EnergieSparService Essen“ - so lautet das neue Projekt der Neuen Arbeit der Diakonie Essen, das Menschen mit geringem Einkommen dabei hilft, Energiesparpotenziale im eigenen Haushalt aufzuzeigen. Insgesamt 15 sogenannte „Energiesparhelfer“ bildete die Neue Arbeit bisher dazu aus, direkt vor Ort Strom- und Wassermessungen vorzunehmen, individuelle Einsparmöglichkeiten zu analysieren und Soforthilfen durchzuführen. Dabei bauen sie sogar geeignete Energiesparartikel wie etwa Wassersparregler, schaltbare Steckerleisten, Energiesparlampen, Kühlschrankthermometer und Zeitschaltuhren kostenlos ein.

„Alle Energiesparhelfer sind Teilnehmer unseres KomET-Programms, das langzeitarbeitslosen Menschen über 50 Jahren neue berufliche Perspektiven vermittelt“, erläuterte Neue Arbeit-Geschäftsführer Michael Stelzner. Das vom JobCenter finanzierte Projekt bietet den teilnehmenden Frauen und Männern laut JobCenter-Geschäftsführer Torsten Withake dabei Qualifizierung und praktische Erfahrungen in zwei besonders zukunftsträchtigen Segmenten. „Erstens in der Zukunftsbranche ‚Umwelt und Energie‘, zweitens im Bereich Service, Kommunikation und Kundenkontakt“, so Withake. Zudem machte Withake den zweifachen positiven Nutzen des EnergieSparServices deutlich: „Denn auch die übers JobCenter vermittelten Kunden profitieren unmittelbar, indem sie durch die Tipps der praktischen Helfer ihre Energiekosten senken können.“

Auch Peter Renzel, Geschäftsbereichsvorstand Jugend, Bildung und Soziales der Stadt Essen, zeigte sich von der Präsentation des Projekts begeistert und dankte der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft sowie den Sponsoren Stadtwerke Essen AG, ALLBAU AG und RWE Rheinland Westfalen Netz AG, die die für die Nutzer kostenlose Realisierung des EnergieSparService im Rahmen des integrierten Energie- und Klimakonzept der Stadt Essen möglich machten.

Den hohen Stellenwert der Themen Energiesparen und Wasserverbrauch unterstrich Dr. Bernhard Görgens, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Essen AG. „Als ortsansässiges Versorgungsunternehmen ist es daher für uns sehr wichtig, in unserer Stadt über die Einsparmöglichkeiten zu informieren“, so Görgens. Zudem ist Samuel Serifi, Prokurist der ALLBAU AG, sicher, dass neben den bereits bestehenden Angeboten die aufsuchende Energieberatung den größten Erfolg verspricht. „So lassen sich Barrieren einfach überwinden und die Aufmerksamkeit und Ergebnisse für dieses wichtige Thema effizient erzielen.“ Und Rainer Hegmann, Leiter Hauptregion Rhein-Ruhr der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, machte deutlich: "Energiebewusstes Leben hilft die Umwelt zu schonen und Kosten zu sparen. Deshalb ist Energieeffizienz für uns ein bedeutendes Thema.“

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